Häufig gestellte Fragen zum Tragödienschreiben
Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Schreibkurse, den kreativen Prozess und deine Entwicklung als Autor tragischer Geschichten.
Vor der Anmeldung
Alles Wissenswerte über Voraussetzungen, Kursstart und erste Schritte in der Tragödienschreibkunst.
Während des Kurses
Praktische Informationen zu Kursablauf, Materialien und deinem individuellen Lernfortschritt.
Nach dem Abschluss
Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, Veröffentlichung und langfristige Unterstützung durch Noralyxeon.
Nein, du kannst ohne jegliche Vorerfahrung starten. Unser Einstiegskurs beginnt mit den Grundlagen der Tragödienstruktur – von aristotelischen Prinzipien bis zu modernen narrativen Ansätzen. Wir arbeiten schrittweise, sodass auch absolute Anfänger einen sicheren Einstieg finden. Falls du bereits Texte geschrieben hast, passen wir die Übungen an dein Level an.
Das hängt stark von deinem Tempo und der Komplexität deiner Geschichte ab. Manche Teilnehmer schließen nach sechs Monaten ein Kurzstück ab, andere brauchen neun bis zwölf Monate für eine ausgearbeitete Langform. Wir betonen den Prozess – ein durchdachter tragischer Bogen braucht Zeit zum Reifen. In den ersten Wochen konzentrieren wir uns auf Charakterentwicklung und Konfliktkerne, bevor du an der vollständigen Struktur arbeitest.
Du erhältst umfangreiche Arbeitsunterlagen: Strukturvorlagen für Akte und Szenen, Analyse-Leitfäden klassischer Tragödien, Charakterbögen zur psychologischen Vertiefung sowie kommentierte Beispieltexte. Zusätzlich gibt es Zugang zu unserer Online-Bibliothek mit Essays über tragisches Schreiben und eine Sammlung dramatischer Dialoge. Alle Materialien kannst du nach Kursende weiterhin nutzen.
Ja, unsere Kurse sind so gestaltet, dass du in deinem eigenen Rhythmus arbeiten kannst. Du bekommst wöchentliche Aufgaben und Inspirationen, aber die Bearbeitung erfolgt nach deinem Zeitplan. Live-Sessions bieten wir zu verschiedenen Terminen an – falls du eine verpasst, stehen Aufzeichnungen zur Verfügung. Feedback auf deine Texte erhältst du innerhalb von drei bis vier Tagen.

Du reichst deine Szenen oder Entwürfe über unsere Plattform ein und bekommst schriftliches Feedback von erfahrenen Autoren. Wir konzentrieren uns auf dramaturgische Stärken, emotionale Tiefe und Verbesserungspotenzial – ohne Bewertung, sondern als konstruktive Begleitung. In manchen Kursphasen gibt es auch Peer-Feedback in kleinen Gruppen, was oft neue Perspektiven eröffnet.
Tragödien bauen auf einem unvermeidlichen Fall – oft durch Charakterfehler oder äußere Schicksalsschläge. Im Gegensatz zu anderen Genres geht es nicht um Triumph, sondern um Katharsis und das Erkennen menschlicher Grenzen. Das erfordert eine besondere Sensibilität für psychologische Nuancen und dramatische Ironie. Wir zeigen dir, wie du diese Elemente subtil einsetzt, ohne melodramatisch zu wirken.
Wir unterstützen dich bei den ersten Schritten Richtung Veröffentlichung. Das umfasst Hinweise zu Literaturwettbewerben, Kontakten zu kleinen Verlagen und Tipps für Selbstveröffentlichung. Einige Absolventen haben ihre Stücke bereits bei regionalen Theatern eingereicht oder in Anthologien platziert. Allerdings können wir keine direkten Veröffentlichungsmöglichkeiten garantieren – der Weg bleibt individuell.
Wir halten die Gruppen bewusst klein – maximal zwölf bis fünfzehn Teilnehmer pro Durchgang. So bleibt genug Raum für individuelle Betreuung und intensiven Austausch. In Live-Workshops teilen wir bei Bedarf in kleinere Breakout-Gruppen auf, damit jeder zu Wort kommt. Die überschaubare Größe fördert auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Schreibenden.
Kreative Prozesse laufen nicht immer linear. Falls du eine Auszeit benötigst, kannst du den Kurs pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen. Deine bisherigen Materialien und Fortschritte bleiben gespeichert. Wir empfehlen, uns kurz Bescheid zu geben, damit wir dich bei der Rückkehr optimal unterstützen können.
Ein Computer oder Tablet mit Internetzugang reicht vollkommen aus. Für Live-Sessions nutzen wir gängige Videokonferenz-Tools – eine Kamera ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Zum Schreiben kannst du jede Software verwenden, die dir liegt. Manche Teilnehmer arbeiten in Word, andere bevorzugen spezialisierte Programme wie Scrivener – das bleibt dir überlassen.
Ja, nach Abschluss des Grundkurses kannst du in Aufbaumodule einsteigen, die sich mit komplexen Themen wie mehrsträngigen Handlungen, subtiler Symbolik oder postmodernen Tragödienformen beschäftigen. Dort arbeiten wir intensiver an deinen eigenen Projekten und analysieren anspruchsvolle literarische Vorbilder. Diese Kurse sind gezielt für Autoren gedacht, die ihre Technik verfeinern wollen.
Noch Fragen offen?
Wenn du weitere Informationen benötigst oder unsicher bist, welcher Kurs zu dir passt, melde dich einfach bei uns. Wir helfen dir gerne weiter und finden gemeinsam den passenden Einstieg in deine Reise als Tragödienautor.
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